BGM einführen · der Ablauf

Sie sollen BGM einführen. Hier steht, wie so ein Jahr wirklich abläuft.

Kein Konzeptpapier: vier Schritte je Maßnahme, mit Zeitaufwand, und was davon Pflicht ist. Kostenlos per E-Mail — zum Weiterleiten an die Geschäftsführung.

Kostenlos, kein Konto nötig, jederzeit abbestellbar. Datenschutz.

Übrigens: Mit dem Code BGM30 testen Sie EasyBGM 30 statt 14 Tage — einzulösen beim Start der Testphase.

Eine Maßnahme, vier Schritte
↻ Zyklus
  1. 1

    Plan — Ziel und Maßnahme festlegen

    ein Termin, ca. 30 Min.

  2. 2

    Do — Einladen und durchführen

    je nach Maßnahme

  3. 3

    Check — Nachfragen, ob es etwas gebracht hat

    ca. 15 Min.

  4. 4

    Act — Entscheiden und dokumentieren

    ca. 15 Min.

Danach: dieselbe Runde für die nächste Maßnahme — vier bis sechs im Jahr reichen für den Anfang.

Von den Machern von EasyBGM — Gesundheitsförderung für den Mittelstand:

  • ✓ Ohne Beratungsprojekt
  • ✓ Eine Maßnahme reicht zum Start
  • ✓ Kein Konto nötig

Ein BGM-Jahr besteht nicht aus einem Konzept, sondern aus Maßnahmen — und jede läuft durch dieselben vier Schritte

Ob Rückenkurs, Führungskräfte-Workshop oder Gefährdungsbeurteilung: der Zyklus ist derselbe. Wer die erste Maßnahme durch hat, kann das Jahr planen — vorher nicht.

1

Plan

Ziel und Maßnahme festlegen

Im Betrieb: Eine Maßnahme auswählen und ein Datum setzen. Ohne Datum passiert nichts — das ist der häufigste Abbruchgrund, nicht das fehlende Budget.

Im Werkzeug: Maßnahme mit Ablauf, Aufwand und Ankündigungstext anlegen, Ziel an ein Handlungsfeld hängen.

⏱ ein Termin, ca. 30 Min.

2

Do

Einladen und durchführen

Im Betrieb: Ankündigung rausgeben, Maßnahme laufen lassen. Wer teilnimmt, entscheidet selbst — Freiwilligkeit ist Voraussetzung, nicht Kür.

Im Werkzeug: Einladungen gehen raus, Teilnahme wird erfasst, der Termin steht im Jahresplan.

⏱ je nach Maßnahme

3

Check

Nachfragen, ob es etwas gebracht hat

Im Betrieb: Zwei Zahlen reichen: Wie viele haben mitgemacht, und wie fanden sie es. Mehr braucht die erste Runde nicht.

Im Werkzeug: Teilnahmequote und eine kurze anonyme Befragung, Auswertung entsteht automatisch.

⏱ ca. 15 Min.

4

Act

Entscheiden und dokumentieren

Im Betrieb: Wiederholen, ändern oder lassen — und die Entscheidung festhalten. Die Dokumentation ist der Teil, nach dem im Ernstfall gefragt wird.

Im Werkzeug: Status und Begründung bleiben am Zyklus; am Jahresende steht daraus die Seite für die GF-Runde.

⏱ ca. 15 Min.

Der Zyklus wird erst konkret, wenn eine Maßnahme drinsteht. Sie können die erste jetzt anlegen — als Entwurf, ohne dass etwas startet.

Erste Maßnahme direkt anlegen

Was das ist — und was es nicht ist

Das ist es

  • ✓ Der Ablauf, den unser Werkzeug abbildet — kein Lehrbuchmodell.
  • ✓ Ein Einstieg für Betriebe, die noch nichts Strukturiertes haben.
  • ✓ Realistische Zeitangaben statt Aufwandsschätzungen einer Beratung.

Das ist es nicht

  • ✗ Keine Zertifizierung und keine Norm — weder DIN noch ISO.
  • ✗ Kein Ersatz für die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG.
  • ✗ Keine Rechtsberatung. Die Mitbestimmung klären Sie im eigenen Haus.

Was Pflicht ist und was nicht

Der häufigste Irrtum am Anfang: „BGM ist Pflicht." Zwei der vier Bausteine sind es, zwei nicht — und die freiwilligen sind die, die gefördert werden.

§ 5 ArbSchGPflicht

Gefährdungsbeurteilung inklusive psychischer Belastung — für jeden Betrieb, unabhängig von der Größe.

§ 167 Abs. 2 SGB IXPflicht

Betriebliches Eingliederungsmanagement nach sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit im Jahr.

§ 20b SGB Vfreiwillig

Betriebliche Gesundheitsförderung — freiwillig, wird von den Krankenkassen unterstützt.

§ 3 Nr. 34 EStGfreiwillig

Bis 600 € je Beschäftigtem und Jahr steuerfrei, wenn die Maßnahme die Kriterien erfüllt.

Und wie viele Maßnahmen im Jahr?

Realistisch für den Anfang sind vier bis sechs — eine pro Quartal plus die gesetzlichen Pflichtteile. Wer mit zwölf plant, hält es nicht durch. Die Anlässe liefert der Jahreskalender, die Maßnahmen selbst gibt es fertig.

Was das nicht verspricht

Der mittlere Ertrag betrieblicher Gesundheitsförderung liegt bei 1:2,7 — je investiertem Euro 2,70 € Nutzen im Median, aus einer Meta-Analyse von 140 Studien mit rund 500.000 Teilnehmenden (iga.Report 40). Die Spannbreite dahinter reicht von negativ bis deutlich höher. Das ist eine Aussage über die Gattung, keine Zusage über Ihr Ergebnis. Wo Sie landen, zeigt am Ende nur die eigene Messung — dafür ist Schritt 3 da.

Alle Quellen auf der Studienseite

Vier Dinge, die vorher geklärt sein sollten

Bewusst kurz. Die häufigste Art, ein BGM nicht anzufangen, ist ein Konzeptpapier.

  • 1

    Eine verantwortliche Person, keine Projektgruppe

    Ein Name mit ein paar Stunden im Monat. Steuerkreise kann man später bilden — sie sind keine Startvoraussetzung, sondern oft der Grund, warum nie begonnen wird.

  • 2

    Die Zustimmung der Geschäftsführung, schriftlich

    Ein Satz genügt. Er entscheidet später, ob Arbeitszeit für die Teilnahme zählt — die Frage kommt garantiert.

  • 3

    Die Mitbestimmung früh einbeziehen

    Betriebs- oder Personalrat gehört an den Anfang, nicht ans Ende. Befragungen und Teilnahmedaten sind mitbestimmungspflichtig.

  • 4

    Klären, was Sie schon haben

    Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitssicherheit, eine Gefährdungsbeurteilung, vielleicht ein Firmenfitness-Vertrag. Das meiste BGM beginnt nicht bei null.

Den Ablauf als E-Mail

Vier Schritte je Maßnahme, was vorher geklärt sein muss, was Pflicht ist. Kostenlos, kein Konto nötig — zum Weiterleiten.

Kostenlos, kein Konto nötig, jederzeit abbestellbar. Datenschutz.

Lieber gleich anfangen? Erste Maßnahme direkt anlegen — ein Klick, die Maßnahme liegt als Entwurf im Plan.