
Aufhören zu rauchen ist eine der wirksamsten Gesundheitsentscheidungen, die eine Person treffen kann – und eine der schwierigsten, allein umzusetzen. Betriebliche Unterstützung verändert die Erfolgsquote messbar: Wer beim Rauchstopp begleitet wird, hört deutlich häufiger dauerhaft auf als ohne Unterstützung.
Was Unterstützung im betrieblichen Kontext besonders wirksam macht Rauchen ist eine Verhaltensgewohnheit mit starker physiologischer Abhängigkeitskomponente. Wer aufhören möchte, kämpft gleichzeitig gegen Entzugserscheinungen, gegen eingespielte Rauchpausen im Tagesablauf und gegen soziale Trigger – oft im Kollegenkreis. Betriebliche Unterstützung kann an all diesen Punkten ansetzen: Informationsmaterialien, Gruppenangebote mit anderen Aufhörwilligen und auf Wunsch eine teilweise Erstattung von Nikotin-Ersatzprodukten.
Wie das Angebot aufgebaut werden sollte Keine Belegschaft ohne Ambivalenz. Wer Mitarbeitende zum Aufhören drängt, verliert sie. Wer ein Angebot schafft, das offen kommuniziert und niedrigschwellig zugänglich ist, spricht genau die an, die schon länger mit dem Gedanken spielen. Eine interne Info-Aktion plus ein Gruppenangebot plus die klare Botschaft 'Wir unterstützen euch dabei' – das ist der richtige Ton. Der Rest liegt bei den Mitarbeitenden selbst.
So setzt du es um
- 1Kostenlose BZgA-Materialien zum Rauchstopp beschaffen (Broschüren, Poster, Online-Ausstiegsprogramm)
- 2Krankenkassen-Angebote prüfen: viele bezuschussen Rauchfrei-Kurse – Kontakte zusammenstellen
- 3Zeitfenster wählen: der „Stoptober" (Oktober) ist ein bewährter, motivierender Anlass
- 4Sensibel framen: Angebot zur Unterstützung, kein moralischer Druck auf Rauchende
- 5Angebot vertraulich und wertfrei kommunizieren: Wer aufhören möchte, findet hier Hilfe
- 6Materialien und Kontakte zentral und diskret zugänglich machen
- 7Optional eine freiwillige Gruppe für gegenseitige Motivation anbieten
- 8Über die Wochen dranbleiben: regelmäßige, unaufdringliche Impulse und Tipps
- 9Rückfälle normalisieren: ein Fehlversuch ist kein Scheitern, sondern Teil des Wegs
- 10Auf konkrete Hilfen verweisen (Beratungstelefon, App, Kurs) statt nur zu appellieren
- 11Vertraulichkeit strikt wahren – niemand soll sich beobachtet fühlen
- 12Anonym Resonanz einschätzen: Wurde das Angebot genutzt?
- 13Interessierten den Weg zu längerfristigen Kursen (Krankenkasse) ebnen
- 14Angebot dauerhaft verfügbar halten – Aufhören passiert selten auf Knopfdruck
Was du brauchst
- Aufwand
- unter 30 Min.
- Kosten
- 0 €
- Setup
- 60 Min.
- ✓ BZgA-Material kostenlos
- ✓ Wichtiges Thema
- ✓ Krankenkassen-Unterstützung möglich
Für dein Unternehmen übernehmen
Ein Klick — und die Maßnahme liegt vorbereitet in deinem Plan. Geführt Schritt für Schritt, kein langes Setup.
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